Proteststühle oder Anti-Atom-Stühle – politisches Upcycling

Wie schon in unserem ersten Bericht angkündigt haben wir für die Kulturelle Landpartie
im Wendland spezielle Möbel hergestellt. Hierbei handelt es sich um alte Stühle aus einer Berufsschule. Wir haben die Stühle komplett abgeschliffen, damit die alten Kunstharzlacke herunterkommen. Genauso sind wir auch mit den Stahlrahmen verfahren.
Danach haben wir die Oberflächen mit Wasser gereinigt, trocknen lassen und dann mit feinem Schmirgelpapier nochmals abgeschliffen, da durch das Wasser feine gebrochene Holzfasern sich aufstellten.

Dann begannen wir mit dem ersten Farbvoranstrich. Es handelt sich hier bei um eine Ökofarbe auf Ölbasis. Die Farbe musste dann ersteinmal wieder gut durchtrocknen.
Anschließend wurde die Oberfläche wieder übergeschliffen, damit die feinen Holzfasern, die sich nach dem Streichen wieder aufgestellt haben, geglättet wurden.

Nach dem Vorstreichen haben wir mit dem Lackieren begonnen. Damit der Stuhl auch wirkte,
haben wir uns dazu entschlossen ihn zweifarbig zu machen in den Farben Gelb und Schwarz, die Signalfarben des Atomzeichens. Die schwarze Farbe deckte gut und ließ sich auch gut streichen. Die gelbe Farbe deckte nicht, und wir haben sie mit wenig weißer Farbe gemischt. So lies sich auch das Gelb gut lackieren.

Für das Atomzeichen haben wir eine Schablone angefertig. Diese Vorlage haben wir dann auf die Lehne mit Bleistift übertragen. Das Ausmalen der Zeichnung erfolgte freihändig mit viel Gefühl.

Insgesamt haben wir sechs Stühle hergestellt.

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