Meerliebe, Meereindrücke, Meerzeit, Teil 2

Meerliebe, das heisst, wenn ich ans Meer fahre geht es mir gut! Was heisst es für dich? Möglicherweise ist das Meer für andere Menschen nicht so wichtig, denn es gibt Menschen, die in die Berge fahren. Das Erstaunliche in unserem Fall ist, dass wir auch in den Bergen immer eine Stelle mit Wasser zu suchen. Dann machen wir Rast am Fluss, Wasserfall, Bergsee oder fahren runter an den Fjord an die Wasserkante. Gibt es so etwas wie Wassersucht? Ich denke schon. Und du? Mich interessiert es sehr, wie andere darüber denken.

seehunde am skagerak
Seehunde ganz entspannt im Wasser. Die fotografierenden Menschen interessieren sie nicht.

Am Skagerak, im Norden Dänemarks, treffen die Nordsee und Ostsee aufeinander. Bei stürmischem Wetter kann man wilde Wellen beobachten, ein faszinierendes Naturschauspiel. Ach ja, die Natur hat so viel zu bieten, wenn man ein Gespür dafür entwickelt! Jetzt hatten wir mildes Wetter, die Wellen waren flach und die Seehunde lagen wenige Meter vom Strand entfernt m Wasser und ließen sich von den etwas 15 Touristen nicht stören. Die Jungen lagen sogar direkt am Strand. Nun weiß ich, dass man sich Jungtieren grundsätzlich nicht so sehr nähern sollte, also haben wir ein wenig Abstand gehalten. Die Alten hatten die Jungen genau im Blick.

Heuler am Skagerak
Heuler am Skagerak, genau von den älteren Seehunden beobachtet.

Wir waren dieses Mal also direkt an der Ostsee, kurz vor Friederikshavn und fanden einen sehr schönen Campingplatz mit direktem Meerzugang und einen Stellplatz mit Meerblick! Besser geht es nicht.  Im Wohnmobil sitzen, Kaffeetrinken und auf die Ostsee, Kattegat, gucken. Einfach herrlich. Am Strand haben wir sehr viele schöne Schneckenmuscheln gefunden. Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, ob es erlaubt ist, Treibholz und Muschelschalen aus Dänemark mit nach Hause zu nehmen. Wie ihr ja wisst, bauen wir aus Muscheln und Treibholz Wohnaccessoires, unter anderem aus dem Grund, weil wir Beides für nachhaltige Materialien halten. Wir wollen auf keinen Fall der Natur schaden. In einigen Ländern ist die Mitnahme von Treibgut verboten, auch weil es überhand nahm und zu Veränderungen im Küstenschutz führte. Weiß jemand, wie es bei uns ist? Ich  bin noch am Recherchieren. Gerade weil wir unsere Sachen kommerziell verkaufen, ist es noch mal eine andere Situation als bei privatem Verbrauch. Und der Umweltschutz sollte Priorität haben.

Treibholz am strand
Treibholz am Strand, schönes vom Meer gewaschenes Holz

Hölzer wie auf dem Bild oben gehören nicht ins Meer. Aber darf man Treibgut deshalb mitnehmen?

Vogelschwärme am Meer, welch Idylle

Auch Vögel gehören für mich zum Thema Meer. Vor allem Möwen mit ihrem herrlichen Gekreische. Am Meer fällt es kaum auf, dass sie so laut sind, weil die Geräusche der Brandung ihre Lautstärke dämpfen. Aber sobald Möwen an Land ist, kann ihre Lautstärke leicht nerven. Ich liebe es zu beobachten, wie sie ihre „Formationen“ fliegen, auf das Wasser herabstürzen oder am Strand entlang laufen. Als die Kinder klein waren, haben wir uns für die Möwen Namen ausgedacht: Strandkorbmöve, Laternenmöwe, Rennmöwe etc. Leider kenne ich die unterschiedlichen Möwenarten nicht. Es gibt bis zu 100 Arten die zu den Möwen zählen. Auch das ist so ein Thema: Warum haben wir oder unsere Kinder in der Schule die verschiedenen Tierarten aus der Umgebung nicht gelernt?  Nun ja, reden wir über die Meerliebe. Vögel über dem Wasser sind ein schönes Motiv.

altes Holzschiff im Hafen
Alte Holzschiffe haben etwas Faszinierendes

Ebenfalls wichtig für das Thema Meerliebe sind alte Holzboote. Ich liebe sie und kann ins Träumen geraten, wenn ich alte Schiffe sehe. Dazu gehören auch die kleinen Fischerboote bei uns an der Nordsee. Ich denke, auch hier unterscheiden sich die Einstellungen der Menschen: was magst du lieber: mit einem alten Schiff herumreisen oder mit einer modernen Motoryacht?

Faszinirende Sonnenuntergänge am Meer
Faszinierende Lichtstimmungen am Wasser, besser geht es nicht!

Und zu guter Letzt: Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge am Wasser. Ich behaupte: besser geht es nicht. Faszinierende Lichtstimmungen, das Gefühl von Unendlichkeit und Freiheit, so ist der Mensch der Natur besonders nah.

Meer tut gut!

 

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