Der Strand in Böhl in Sankt Peter-Ording – ein wunderbarer Ort am Meer

am Meer geht die Sonne unter

Wir sitzen hier am Strand in Sankt Peter-Ording an der Nordsee, einem unserer Lieblingsplätze auf dieser schönen Welt. Hier kann man mit dem Auto dirkt an den Strand fahren, naja, fast direkt. Bei ablaufendem Wasser , also Ebbe, sind es schon einige Meter oder vielleicht sogar 1 km zur Wasserkante. Der Boden , eine Mischung aus Schlick und Sand ist gut befahrbar, zumindest wenn es nicht ständig geregnet hat. Man kann das Auto oder Wohnmobil also direkt in Wassenähe parken, Campingtisch und Stühle herausholen und es sich gemütlich machen. Dieser Platz wird schwerpunktmäßig von Hundehaltern genutzt, denn hier dürfen die Hunde ganzjährig  an den Strand. Ebenso beliebt ist er bei Pferdebesitzern, es ist also auch ein Paradies für Pferd und Reiter. Diese kommen in Scharen mit ihren Pferdeanhängern und nutzen die Möglichkeit eines Strandausritts.

Kitesurfer und Reiter in Sankt Peter Ording Böhl

Eine Buslinie führt ebenso hierher wie ein schöner Fahrradweg. Im Prinzip gibt es hier weiter nicht viel. 3 einzigartige Pfahlbauten ziehen die Blicke auf sich. In Einem befinden sich Toiletten, in dem nächsten haben die Rettungsschwimmer ihr Domizil und im dritten ist ein Restaurant zu finden, die Seekiste. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht in die Weite des Meeres.

sankt peter ording seekiste Restaurant seekiste st peter ording

Wir lieben es mit dem Hund endlose Spaziergänge am Strand zu machen. Da der Untergrund stark befestigt ist und man nicht durch lockeren Sand läuft, geht es sich besonders gut.

Meeresboden im Watt

Und von Zeit zu Zeit laufen wir mit den Füssen im Wasser, ein wunderbares Gefühl. Das warme Nass spritzt leicht um die Füsse herum, es ist angenehm warm und eine Wohltat für die Füsse. Barfusslaufen ist so gesund, aber wann hat man schon so eine verführerische Gelegenheit dazu.

barfuss im watt

Der Blick schweift über das Wasser in die Weite, gefühlt bis an das Ende der Welt. Langsam wird der Kopf leichter, die Gedanken schweben dahin, verschwinden für kurze Zeit. Zwischendurch gleitet der Blick auf den Meeresgrund, auf bizarre Formen von Algen, Muscheln und Meeresbewohnern. Ja, im Wasser gibt es viel Leben.

Algen in der Nordsee

Dann und wann reiten kleine Gruppen mit Pferden und Reitern vorbei. Unser Hund will sofort hinterher laufen, er ist halt ein Hütehund und der Hütereflex kommt gelegentlich hervor. Dabei waren wir so glücklich, dass er die Gruppe Kitesurfer mit den bunten Segeln so ruhig und fast regungslos beobachtet hat.

der Hund im Wasser

An der linken Seite stehen Strandkörbe zur Verfügung, allerdings nie dicht an der Wasserkante, da diese ja variiert. Das typische Merkmal der Nordseeküste: das Wasser kommt und geht, manchmal muss man weit laufen, um Baden zu können.

Nach einem langen Spaziergang setzen wir uns gemütlich vor unseren Heinz (unser Wohnmobil) und stärken uns mit Kaffee und Broten. Selten schmecken Brote so gut wie hier unter freiem Himmel, mit einer lauen Brise Meerluft in den Haaren und dem Geruch der Seeluft in der Nase. Alle Meerliebhaber können das verstehen! Ist das herrlich hier sitzen und in die Weite zu schauen. Ab und zu gehen ein paar Leute vorbei, vor vielen Autos sitzen Gleichgesinnte, die Sonne scheint und Urlaubsgefühle stellen sich ein. Doch was ist das besondere am Meer? Der spärliche Bewuchs statt üppiber Farbenpracht verschiedener Pflanzen strahlt Ruhe aus. Kargheit und Bescheidenheit, die die Schönheit im Detail erkennen lassen. Ruhe, man selbst sein, keinerlei Ablenkung?

Border Collie im Watt

Gut, dass wir diesen schönen Tag genutzt haben, obwohl auch wir eine lange To-Do-Liste haben. Aber wir haben mal wieder einen herrlichen Tag erlebt- und man weiß nie, wann das Wetter wieder so herrlich ist und das Meer ruft.

Sonnenuntergang am Meer

Ein Tag am Meer macht müde und glücklich!

Und wer jetzt Lust bekommen hat, mehr über das Meer zu lesen und sich fantastische Fotos anzuschauen, sollte unbedingt hier vorbei schauen. Ich liebe den Blog MeerArt mit seinen sehr persönlichen Geschichten von Nord- und Ostsee sowie dem Hamburger Hafen.

 

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