Der erste selbstgepresste Traubensaft

Unser Weinpflanzen wachsen jetzt schon seit 4 Jahren an unserem Haus. Eigentlich haben wir den Wein in erster Linie gepflanzt, weil es so schön aussieht, wenn die Pflanzen am Haus hochranken.  Dieses Jahr hatten wir zum ersten mal richtig viele Weintrauben an den dünnen Ästen hängen. Doch leider war der Sommer hier im Norden wenig sonnig. Lange haben wir gehofft, dass doch noch ein wenig Sonne kommt und die Trauben etwas süßer werden, aber jetzt wurde es Zeit, sie zu pflücken. Und da sie uns zum „So-essen“ zu sauer waren, haben wir versucht, Traubensaft herzustellen.
Weinrebe am Haus

Im Prinzip ist es ganz einfach: zunächst die Trauben ernten. Wir haben sie einfach mit der Schere abgeschnitten. Erstaunlich wie viele Trauben an dieser kleinen Pflanze hingen.

Weintraubenernte

Dann haben wir die Trauben gewogen. Das ist eigentlich nicht notwendig, aber wir wollten genau wissen, wie groß unsere Ernte ist.

Weinernte Ausbeute

Das Aufwendigste war das Abzupfen der Trauben von den Stielen. Aber es ist eine Arbeit, die man gut nebenbei machen kann, also sich unterhalten oder Fernsehen und nebenbei die Trauben abzupfen.

Weintrauben kochen

Dann haben wir die Trauben mit ein wenig Wasser gekocht. Ich habe nur wenig Wasser genommen, damit sie nicht anbrennen, denn flüssiger wird es ja von allein. Das Kochen hat circa 20 Minuten gedauert. Die Trauben wurden ziemlich schnell weich.

Traubensaft passieren

Danach haben wir die Traubenmasse durch ein engmaschiges Sieb gepresst. Viele nehmen dazu auch ein Leinentuch, aber wir mögen es ganz gern, wenn der Saft naturtrüb ist.

Traubensaft aufkochen und abschmecken

Den Saft kochten wir dann mit braunem Zucker (mögen wir lieber) auf und probierten ihn.  Eigentlich wollten wir Zitrone oder Gewürze als Geschmacksverstärker dazu tun, aber unsere Trauben sind sehr geschmacksintensiv  so dass wir nur Zucker dazu gegeben haben. Nach circa 5 Minuten war der Saft fertig.

Traubensaft abfüllen

Wir haben einige alte Flaschen vorher mit kochend heißem Wasser vorsichtig ausgespült, damit sie keimfrei sind. Das kochende Wasser ganz langsam in die Flaschen füllen, sonst platzen sie. Dann füllten wir mit Hilfe eines Trichters den Saft in die Flaschen und verschlossen sie sofort. Dadurch, dass die Flaschen sofort verschlossen werden, halten sie sich länger. Unser Rhabarbersaft hält sich so schon seit einem halben Jahr.

Traubensaft in Flaschen

Als Letztes malten wir zwei schöne Etiketten und fertig ist unser erster Traubensaft. Wir haben zwei Flaschen Saft herausbekommen. Im Verhältnis zum Rhabarbersaftherstellen ist es aufwendiger, Traubensaft zu kochen. Das Abzupfen der Trauben kostet Zeit. Ansonsten ist es ganz einfach.

Viel Spaß beim Nachmachen.

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