ART im Park Wissenschaftspark Gelsenkirchen 2006

Am 29. Oktober 2006 haben wir uns bei Art im Park im Wissenschaftspark Gelsenkirchen beteiligt.

Besuch der Ausstellung im Zollverein Essen
Einen Tag vorher, am Samstag, packten wir mal wieder einen Anhänger, hängten ihn hinter unseren VW Bus und fuhren los Richtung Essen. Da wir schon mal in der Gegend waren, wollten wir unbedingt die Ausstellung „ENTRY2006 – Wie werden wir morgen leben? – 100 Tage mit fantastischen Blicken in die Zukunft“ auf der alten Zeche Zollverein besuchen. http://www.zollverein.de
Welch ein Erlebnis !!! Das Gelände des Zollvereins ist riesig und auf jeden Fall sehenswert. Um in die Ausstellung zu gelangen durfte man eine gigantisch hohe Rolltreppe zunächst hochfahren. Nachdem wir unseren Eintritt bezahlten und unsere Jacken und Rucksäcke im Schließfach verstaut hatten, ging es Stück für Stück abwärts. In den alten Produktionshallen waren interessante architektonische Zukunfstentwürfe zu sehen: Wohnelemente, die man an verschiedenen Orten aneinanderdocken kann. Eine Art Containerwohnung, ein Raum aus Stoff genäht mit Elementen als Bett, Schrank etc. , verschlungene Holzwege, außerem gab es Vorhänge mit Solarzellen, die Strom erzeugen können.
Und unter den Designhighlights bestaunten wir Silikonkissen mit Muster zum Implantieren unter die Haut, so dass man dann zum Beispiel ein Rautenmuster auf dem Oberkörper hat, eine Fortsetzung der Tatoos oder so… Jedenfalls hat uns die Ausstellung super gut gefallen, wir wollen hier gar nicht alles beschreiben.
Anschließend sind wir noch auf dem Gelände spazieren gegangen und waren von der gigantischen Anlage (wir sind ja Nordlichter) beeindruckt. Man kann sich Fördertürme und Bohrköpfe und Ähnliches angucken. Außerdem gibt es eine kleine Ladenzeile mit ausgefallenen Geschäften.

Art im Park von form-und-art.de
Wir haben wieder in einem kleinen Hotel übernachtet und uns dann am nächsten morgen auf zur Ausstellung gemacht.
Die Ausschilderung war gut. Gleich am Eingang wurden wir von der Veranstalterin begrüßt und bekamen unseren Platz zugewiesen. Auch dieser Ort hat ein sehr schönes Ambiente. Viel Glas, viel Licht und ein künstlicher Teich auf der Rückfront, also ein schöner Ausblick. Unsere tollen Wände konnten wir leider nicht aufstellen, da wir damit die Aussicht verstellt hätten und es insgesamt nicht ins Ausstellerbild passte. Wir hatten einen schönen Platz und haben uns sehr wohl gefühlt. Auch hier waren in erster Linie Kunsthandwerker: Filzer, Maler, Töpfer, Schmuckhersteller mit unterschiedlichen Techniken etc. Zum ersten Mal haben wir einen Künstler gesehen, der Münzen aussägte und Kettenanhänger daraus machte, eine tolle, wirkungsvolle Idee. Uns gegenüber war ein Handwerker, der aus Edelstahl hochwertige Wohnaccessoires herstellte. Neben uns eine Künstlerin, die Armbänder mit Pailletten bestickte. Auf einem anderen Stand wurde kleine Accessoires, die aus Blei gegossen waren, angeboten. Weiterhin gab es einen Stand mit Büchern aus dem Revier, natürlich einen Stand mit selbstgemachten Seifen, Seidenmalerei etc. Hier wurde Eintritt genommen. Das Publikum war interessiert, kultiviert, eine angenehme Atmosphäre. Auch dieser Markt hat uns gefallen. Aussteller, die häufiger dort teilnehmen meinten aber, dass weniger Besucher als in den Vorjahren dort waren. Aber wir glauben, dass das ein allgemeiner Trend ist. Es gibt immer mehr Märkte und immer mehr Anbieter.

Art im Park

Art im Park

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