Werkstatt suchen, neuer Versuch

Da wir nach den letzten Erfahrungen keine rechte Lust mehr auf solche Besichtigungen hatten, haben wir selbst eine Anzeige aufgegeben. „Künstler sucht Werkstatt oder Atelier, max. 300,-Euro Miete“. Jetzt waren wir gespannt, was passieren würde.

Erstmal nix. Dann nach einigen Tagen kamen die ersten Angebote.

Eine Garage, 45m², 15 km außerhalb von Kiel, natürlich nicht beheizt. Abgehakt.

Ein Tischler bot uns einen Teil seiner Werkstatt an. Auch diese ca. 25 min. Fahrzeit von Kiel entfernt. Ansehen kostet ja nicht viel. Also hin. Die Werkstatt befand sich auf einem Gutshof, sehr schön gelegen. Der Raum grenzte an die Tischlerei an, hatte viele Fenster und die Größe war mit gut 80 m² auch ok. Nach näherem Hinsehen stellten wir
fest, dass es keine Heizkörper gab. Auf Nachfrage bekamen wir die Auskunft, dass es hier eine moderne
Holzheizung gab, in der der Werkstattbenutzer seine Holzspäne verbrannte. Die Heizanlage befand sich nur in der eigentlichen Werkstatt und wurde auch nur angemacht, wenn es richtig kalt wurde. Da wir unsere Möbel und Objekte
lackieren, brauchen wir dafür mindestens 15 Grad plus, nicht minus. Ganz staubdicht war der Raum auch nicht. Leider wieder nichts, aber der Vermieter war sehr nett.

Nun noch ein zum Besten: Wieder ca. 20 min. Fahrzeit von Kiel entfernt wurde uns eine Stallung direkt vom Eigentümer angeboten. Also packten wir Proviant ein und los ging’s. Auf dem Bauerhof angekommen wurden wir gleich
von der Familie empfangen (mit Familienanschluß? sehr nett, aber nicht in unserem Sinne. umpf!!!) Nach kurzem Gespräch und der so wunderbar umschriebenen Immobilie, ging’s zur Besichtigung. Erst durch einen Vorraum, der ganz gepflegt aus sah, dann durch einen Eingang in den ehemaligen Kuhstall. Dieser Raum war zwar sehr groß ,300 m², etwas mehr oder weniger spielt hier keine Rolle. Die alten Pferche von den Kühen waren noch vorhanden, alles war mit alten/neuen Gerätschaften vollgestellt. „Man würde das alles auf eine Seite stellen und den halben Stall kann man dann nutzen“. Gut und schön, aber mit kaputten Fenstern und einem riesigen Scheunentor auf der Giebelfront, welches sich
nicht richtig schließen lies und ohne Heizung war die Räumlichkeiten doch nicht das, was wir suchten.

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