Schwarz auf Weiß, Markt rund ums Papier, Teil 2

Wie in unserem vorherigem Artikel gesagt, war die Zeit am Samstag knapp mit dem Aufbau.
Aber 5 vor zwölf war alles an seinem Platz und aufgeräumt. Das Spielzeugmuseum, in dem wir untergebracht waren, hat wirklich ein wunderbares Ambiente. Leider brauchten wir für unsere Stuhlobjekte viel Platz, so dass wir unsere Sachen um zwei Vitrinen herumbauen mussten. Aber die Atmosphäre war trotzdem klasse und die Aussteller hatten sehr hochwertige und schöne Dinge. Die ersten Besucher kamen auch gleich nach 12:00 Uhr auf den Markt/die Ausstellung.

Das Publikum war bunt gemischt, Familien mit Kindern, junge und ältere Interessierte. Da das Angebot sehr unterschiedlich war, war auch für fast jeden etwas dabei. Es gab handgeschöpftes Papier, bunte Schachtel und Dosen in Origamitechnik, Figuren aus Pappmaché, Schalen und vieles mehr. Im Nebenraum stellte ein Künstler aus, der Buchseiten nach mittelalterlichen Motiven kaligrafierte. Im Kellergeschoss gab es Modeschmuck aus Papier, Schreibutensilien, anspruchsvolle Verpackungen usw. Auch an den anderen Ausstellungsorten, z.B. in der Kirche und im historischen Rathaus waren kunsthandwerklich und vor allem noch handgearbeitete Sachen zu sehen. Auf diesem Markt, so schien uns, gab es noch keine importierten Kunsthandwerkprodukte aus Fernost.
Es ließen sich viele interessane Gespräche führen, gerade auch über unsere doch etwas auffallenden Objekte und die Themen des Umweltschutzes.

Bei den Ausstellern gab es viele Leute, die Ihr Hobby vorstellten bis hin zu Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hatten. Jene waren natürlich auf den Verkauf ihrer Sachen angewiesen, um davon zu leben. Da wir zum ersten Mal auf diesem Markt waren, können wir nicht vergleichen, ob es gut lief. Aber es waren viele Besucher dort, auch wenn einige Aussteller meinten, dass es in den Vorjahren voller war. Wieviel die einzelnen Aussteller verkauft haben, können wir auch nicht beurteilen, aber wir hatten das Gefühl, dass in ersten Linie günstige kleinere Geschenke gekauft wurden. Neben uns hatte zum Beispiel eine Frau Buchstaben aus Schokolade, die sie mit alten Druckformen gemacht hatte. So konnten die Leute sich „Schokoladenworte“ zurechtlegen und einpacken lassen – eine ausgefallene, nicht zu teure Geschenkidee, die gut ankam.
Wir führten auch sehr viele interessante Gespräche mit den Ausstellern, z.B. mit einem französichen Künstler, der witzige, dicke Frauenfiguren aus Pappmaché präsentierte. So konnten wir erste Erfahrungen austauschen.

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